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Wie sonnenempfindlich ist meine Haut?Von Alabasterweiss bis Ebenholzschwarz: Sechs Hauttypen, sechs Schutzfaktoren. Zum Sonnenbaden müssen sich alle einschmieren.
Lernen Sie auf dieser Seite Ihren Hauttyp und Ihre persönliche Sonnenempfindlichkeit kennen. Dabei ist nicht allein die Haar und Augenfarbe entscheidend - noch wichtiger ist die Frage, ob die Haut bräunt oder nicht.
Achtung: Die Angaben zu den sechs Hauttypen gelten für Erwachsene.
Kinderhaut und Kinderaugen sind empfindlicher und müssen besonders gut geschützt werden. Entsprechende Hinweise finden Sie unter Kinderhaut.
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Hauttyp 1: Bekommt ungeschützt innert ca. 10 Minuten einen Sonnenbrand
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Hauttyp 1Merkmale:
sehr helle Haut
Sommersprossen
extrem empfindliche Haut
meist blaue Augen
rotblondes Haar
keine Bräunung
bekommt ungeschützt in kürzester Zeit einen Sonnenbrand
Eigenschutzzeit der Haut: 5 bis 10 Minuten
Sonnenschutzmassnahmen:
Schatten der Sonne vorziehen, vor allem über den Mittag von 11 bis 15 Uhr
Hut mit Nackenschutz und geeignete Kleidung tragen
Sonnenbrille mit 100% UV-Schutz bis 400 Nanometer tragen
Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor >30 - 50 verwenden
Nase, Ohren, Lippen und Nacken besonders gut schützen |

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 Hauttyp 2: Bekommt ungeschützt innert ca. 20 Minuten einen Sonnenbrand |
Hauttyp 2Merkmale:
helle Haut
oft Sommersprossen
empfindliche Haut
blaue, grüner oder graue Augen
blondes Haar
langsame Bräunung
schnell Sonnenbrand
Eigenschutzzeit der Haut: 10 bis 20 Minuten
Sonnenschutzmassnahmen:
Schatten der Sonne vorziehen, vor allem über den Mittag, 11 bis 15 Uhr
Hut mit Nackenschutz und geeignete Kleidung tragen
Sonnenbrille mit 100% UV-Schutz bis 400 Nanometer tragen
Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor >20 - 50 verwenden
Nase, Ohren, Lippen und Nacken besonders gut schützen
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 Hauttyp 3: Bekommt ungeschützt innert ca. 25 Minuten einen Sonnenbrand |
Hauttyp 3Merkmale:
hellbrauen Haut
graue oder braune Augen
dunkelblondes Haar
einfache und langsame Bräunung
manchmal Sonnenbrand
Eigenschutzzeit der Haut: 15 bis 25 Minuten
Sonnenschutzmassnahmen:
über den Mittag von 11 bis 15 Uhr im Schatten bleiben
Kopfbedeckung und Sonnenbrille tragen
Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 15 -30 verwenden
Nase, Ohren, Lippen und Nacken besonders gut schützen
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 Hauttyp 4: Bekommt ungeschützt innert ca. 30 Minuten einen Sonnenbrand |
Hauttyp 4Merkmale:
bräunliche, wenig empfindliche Haut
dunkle Augen
dunkelbraunes oder schwarzes Haar
schnelle und tiefe Bräunung
selten Sonnenbrand
Eigenschutzzeit der Haut: 20 bis 30 Minuten
Sonnenschutzmassnahmen:
Kopfbedeckung und Sonnenbrille tragen
Sonnenschutzmittel mit mindestens Lichtschutzfaktor 15 verwenden
am Meer und in den Bergen Lippen und Nacken gut schützen
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Empfindliche Haut: Benötigt eine spezielle Pflege
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Empfindliche Haut
Sensible und sonnenempfindliche Haut benötigt eine spezielle Pflege
Verzicht auf Emulgatoren, Konservierungsmittel, Farbstoffe u nd Parfum
Sonnenschutzmassnahmen:
Kopfbedeckung und Sonnenbrille tragen
Sonnenschutzmittel mit mindestens Lichtschutzfaktor 20 verwenden
am Meer und in den Bergen Lippen und Nacken gut schützen
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 Kinderhaut: Extrem sonnenempfindlich! |
KinderhautKinder müssen sich besonders gut schützen. Wiederholte Sonnenbrände in den ersten 20 Lebensjahren erhöhen das Hautkrebsrisiko markant.
Im Gegensatz zu Erwachsenen sind die Eigenschutzmechanismen der Haut und der Augen bei Kindern noch nicht vollständig ausgebildet. Deshalb gilt es, die empfindliche Kinderhaut und Kinderaugen besonders gut zu schützen.:
Im ersten Lebensjahr sollten Kindern überhaupt nicht der prallen Sonne ausgesetzt werden.
Zum Schutz des Gesichtes eignet sich am besten ein Schatten spendender Hut.
Für die von Kleidern nicht bedeckten Körperstellen des Babys werden im Handel Sonnenmittel mit rein physikalischen Filtern angeboten.
Um das Unverträglichkeitsrisiko möglichst klein zu halten, ist bei Kindern auch nach dem ersten Lebensjahr ein spezielles Sonnenschutzmittel angebracht. Es sollte mindestens Lichtschutzfaktor 25 aufweisen, wasserfest sein und weder Duftstoffe, Alkohol noch Konservierungsstoffe enthalten. Am besten ist es möglichst nur aus physikalischen Filtern zusammengesetzt.
Solche Produkte sind eher dickflüssig und können deswegen nicht so gut aufgetragen werden. Die meisten Hersteller kombinieren daher in ihren Kinder-Produkten verschiedene Arten von UV-Filtern. Wichtig ist, daran zu denken, dass alle Sonnenschutzmittel nach dem Baden wieder neu aufgetragen werden müssen, auch wenn sie als «wasserfest» bezeichnet werden.
Grundsätzlich sollten sich Kinder vor allem im Schatten aufhalten – Sonnenschirme beim Spielplatz oder Planschbecken aufstellen – und eine Kopfbedeckung, ein T-Shirt und eine gute Sonnenbrille mit 100% UV-Schutz bis 400 Nanometer tragen. • Vor allem die sensiblen Körperzonen, Lippen, Ohren, Nase und Fussrücken gilt es gut zu schützen; geschlossene Schuhe schützen besser als Sandalen. • Kleine und grosse Kinder brauchen auch im Schatten viel Flüssigkeit. Am besten eignen sich Wasser, ungezuckerter Tee und Fruchtsäfte.
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